Nina Heidenreich, 2. Violine Nina Heidenreich, geboren 1980 in Regensburg/Deutschland gab ihr solistisches Debut im Alter von neun Jahren in Paris. 1990 wurde sie in die Hochbegabtenförderung der Würzburger Hochschule bei Prof. Conrad von der Goltz aufgenommen und erhielt in diesem Rahmen ein Stipendium des Bayerischen Staates.

Seit 1994 lebt sie in Wien, wo sie zur Weiterführung ihres Studiums in die Klasse von Boris Kuschnir am Wiener Konservatorium, später auch an der Grazer Universität aufgenommen wurde. Kurze Zeit später folgten auch internationale Anerkennungen wie 1997 der 1.Preis beim int. Wettbewerb "Citta di Moncalieri" und 1998 der 1.Preis beim int. Wettbewerb "Citta di Stresa". Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Shlomo Mintz, Viktor Tretjakow und Zakhar Bron.

1999 begann sie ihr zusätzliches Studium bei Julian Rachlin am Wiener Konservatorium.

Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie zu mehreren Festivals: Keshet Eilon (Israel), Bracciano Music Festival (Rom), Ost-West-Musikfest (Krems), Donaufestival (Deutschland) und die Neuberger Kulturtage..

Im März 2000 gab Nina Heidenreich ihr Debut im Wiener Konzerthaus und im Radiokulturhaus mit E. Chausson´s "Poeme", das vom ORF übertragen wurde.. Aus diesem Live-Mitschnitt entstand auch ihre erste CD.

2003 studierte sie ein Jahr bei Tibor Varga an der Universität Graz. Im gleichen Jahr war sie Preisträgerin des Wiener Fidelio-Wettbewerbs. Im Oktober 2003 wechselte Nina in die Klasse von Prof. Gerhard Schulz an der Wiener Universität.

Zwischen Oktober 2003 und September 2004 wird Nina vom Herbert von Karajan Centrum und JONES Textilgroßhandel gefördert.

Im August 2004 erschien die CD "Chanson de nuit" mit Nina Heidenreich und Helmut Deutsch (Klavier) beim ORF.

Nina Heidenreich spielt eine Violine von Carlo F. Landolfi/Milano aus dem Jahre 1745, die ihr in Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen von der Firma "Machold rare violins" zur Verfügung gestellt wurde.

Nina besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft.